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Ende AUGUST 2007
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MACHINEMADE GOD – Masked (Metal Blade / SPV)
Während uns die Jungs von MACHINEMADE GOD mit ihrem Debut „The Infinity Complex“ noch eindeutig ihre Vorliebe für deftigen Thrash in Kombination mit Metalcore offeriert hatten, scheint sich bei diesem Quintett aus dem Ruhrgebiet in der Zwischenzeit ebenso eine nicht zu verleugnende Affinität zu melodiöseren Passagen entwickelt zu haben.

MACHINEMADE GOD haben ihren Stil jedoch keineswegs verändert, sondern ihre Klänge lediglich um zahlreiche melodische Elemente erweitert. Eben jene Ingredienzien lassen „Masked“ nun nicht mehr in der Nähe von HATESPHERE driften, was beim Debut wohl nicht zuletzt durch die Produktion von Jacob Bredahl „passiert“ ist, sondern erinnern nunmehr in manchen Momenten eher an KILLSWITCH ENGAGE oder die letzten Veröffentlichungen von SOILWORK. Nichtsdestotrotz bleibt die Basis des Sounds der deutschen ganz klar der heftige, moderne Metal, die Riffs der Gitarristen Sky Hoff, der übrigens „Masked“ auch soundtechnisch veredelt hat und dabei wahrlich hochwertige Arbeit abgeliefert hat, und Marc Niedersberg braten ohne Ende und in den gefühlvollen, melodiösen Passagen ist es Sänger Florian Velten, der sich perfekt in Szene zu setzen weiß. Dieser Knabe kann nicht nur brachial ins Mikro röhren, sondern sehr wohl auch emotionsgeladen singen und das ohne zu „sudern“.

Auch wenn manche dieser sehr gefühlsbetont intonierten Passagen in Tracks wie „Endlessly“ fast schon zu „schön“ ausgefallen sind, sprich eher gen Kitsch (oder „Emo“) tendieren, wissen MACHINEMADE GOD durch die Verquickung dieser Momente mit sehr homogen klingender, musikgewordener Aggression die Kurve zu kriegen und offerieren dem Zuhörer ein regelrechtes Wechselbad der Gefühle. Melodien und Aggressivität wechseln sich auf „Masked“ verdammt gut ab, halten sich anteilsmäßig ziemlich die Waage und kommen vereint nicht nur im hitverdächtigen Rausschmiss ‚Melancholy“ perfekt zur Geltung.
MACHINEMADE GOD haben sich selbst zwar nicht neu erfunden, beweisen uns aber auf „Masked“ ihre Vielseitigkeit und lassen uns schon jetzt neugierig auf weitere Elaborate ihrer musikalischen Laufbahn warten.
www.machinemadegod.com

Walter

DARKSIDE - Amber – Skeletal Journeys Through The Void (Noisehead Records / Rebeat)
Eine der dienstältesten Death Metal-Formationen aus Österreich hat es nach langer Zeit, genauer gesagt nach sechs Jahren, endlich wieder einmal geschafft, ihre Klientel mit einem neuen Album zu erfreuen.

Mit Wolf (V), Peter Durst (G) und Peter Böhm (B) waren drei Viertel der Originalbesetzung an der Entstehung dieses Albums beteiligt und obwohl Peter Böhm mittlerweile nicht mehr zu DARKSIDE gehört und in der Zwischenzeit durch Daniel Hanak ersetzt wurde, der ebenso von der slowakischen Band CRANIOTOMY stammt wie auch Drummer Lukas Siska, ist sein dezent VOIVOD-lastiges Bassspiel auf „Amber – Skeletal Journeys Through The Void" omnipräsent. Mit Thomas „Pit" Pippensteiner an der Gitarre vervollständigt ein weiteres österreichisches Szeneoriginal das aktuelle Line-up. Zusammen mit Wolf ist „Pit" in den letzten Jahren mit DEMOLITION sehr beschäftigt gewesen, wodurch sich wohl auch ein nicht unerheblicher Anteil der langen Wartezeit auf „Amber – Skeletal Journeys Through The Void" erklären lässt.

Wie auch immer, mit diesem Album geben DARKSIDE nicht nur ein sehr kräftiges Lebenszeichen von sich, sondern schaffen es darüber hinaus nachhaltig mächtig Eindruck zu hinterlassen und sollten damit für zukünftige Todesmetall-Veröffentlichungen aus Österreich auch die Messlatte gelegt haben. So viel sei bereits einleitend verraten, den Grund für meine Meinung liefern DARKSIDE in Form der neun Tracks, die auf „Amber – Skeletal Journeys Through The Void" verewigt wurden.

Schon mit dem extrem brutalen Opener mit dem Titel „Suite In Pain Major“, der hinsichtlich der kurzen Spielzeit von nicht ganz drei Minuten und der Tatsache, dass DARKSIDE hier ihre Kreativität noch nicht zur Gänze zur Schau stellen, als untypisch für dieses Werk zu bezeichnen ist, gelingt DARKSIDE ein Einstieg nach Mass. Kaum haben wir uns von dieser akustischen „Watschn" erholt, dürfen wir uns an „Gods Of Death“ erfreuen. Nach einem sehr harschen Beginn stellen die Musiker hier ihre Kompositionskunst unter Beweis, bauen zahlreiche Spannungsmomente in diese abwechslungsreich gestaltete Nummer ein und haben zudem auch einen Refrain für die Ewigkeit anzubieten. „Gods Of Death“ könnte in Zukunft durchaus zur Erkennungsnummer gedeihen. Mystisch anmutende, akustische Klänge eröffnen „D’Evilery“, bevor eine amtliche Double-Bass-Granate in Dampfwalzenmanier daraus wird. Die knapp acht Minuten Spielzeit vergehen wie im Flug, die Instrumentalpassagen sind zwar teilweise sehr abgefahren, lassen aber dennoch den nötigen Groove nicht vermissen. Eine gewisse Affinität zu diversen Death Metal-Größen aus Florida ist zwar nicht zu überhören, aber die Jungs haben im Lauf der Zeit ausreichend Erfahrung gesammelt, um sich mit ihren Kompositionen nicht zu sehr an andere Bands anzunähern. Der folgende Titelsong ist ein wahres Monumentalepos geworden und braucht auch internationale Vergleich keineswegs zu scheuen. Ein Gänsehautverursachendes Akustik-Intro nimmt den Zuhörer mit auf eine mehr als zehnminütige musikalische Reise, die uns durch das in Folge einsetzende Riff kurz bei alten Thrash Metal-Heroen innehalten lässt, ehe wir eigenwillige, aber sehr originelle Gesangspassagen passieren und uns stimmungsmäßig gen Skandinavien bewegen, wo man im Normalfall ähnlich melancholische „Rundreisen" auf musikalische Art zu unternehmen pflegt. Mit Sprechgesang und extrem kalt intonierten Gitarrenläufen erfährt „Amber“ einen ersten Höhepunkt, bevor sich die Nummer, von majestätischen Keyboard-Klängen untermalt, erneut aufbaut und in einem weiteren Höhepunkt kulminiert. Ihre aggressivere Seite zeigen uns DARKSIDE an Hand von „The Myth Of Reason“, das von heftigen und teilweise sehr abgehackten Gitarrenläufen geprägt ist, aber Melodien dennoch nicht vermissen lässt.

Hinsichtlich der Texte war bei dieser Truppe schon immer gehobene Kost angesagt, was sich auch auf ihrem neuen Album fortsetzt. H.P.Lovecraft scheint, neben seiner immerzu nachvollziehbaren und keineswegs stupid-aggressiven Religionskritik, immer noch die wichtigste Inspirationsquelle für Wolf zu sein, dazu passende enthält „The Myth Of Reason“ im Booklet ein Zitat von Lucius Annaeus Seneca zur Erläuterung. Folkloristisches aus dem Osten leitet den kurzen Brachial-Hammer „Pillars Of Err“ ein, wobei ein dezenter orientalischer Touch den Gitarrenläufen auch im weiteren Verlauf zu entnehmen ist und besagter Track nicht zuletzt auf Grund seiner Brutalität in Kombination mit dem genannten Gitarrenthema DARKSIDE in die Nähe von NILE befördert. „Solitary Confinement“ lässt dann das Herz jedes Doom/Death-Fanatikers höher schlagen, schließlich ist der österreichisch-slowakischen Kooperation hiermit eine sehr intensive Killer-Nummer gelungen, die sich zwar allmählich tempomäßig steigert, dadurch aber nichts an Intensität einbüßt und mit zu den Highlight dieses Albums zu zählen ist. „Architects Of Modern Atheism“ offenbart vom Text her einmal mehr die bereits erwähnte religionskritische Einstellung von Wolf, was die Musik betrifft, zeigen DARKSIDE hier erneut ihre aggressive Seite und kommen zunächst mit sehr derben Klängen zur Sache, ehe ein melodiöses Solo für Abwechslung sorgt, bevor die Jungs den Song gnadenlos und mit Heftigkeit beenden.

Ob die Herrschaften tatsächlich auf eine Kirchenorgel für die Einleitung des Finales in Form von „The Burning“ zurückgegriffen haben, darf bezweifelt werden, sehr authentisch klingen die sakralen Klänge im Intro dieser Nummer aber auf jeden Fall und kommen zudem auch verdammt gut zur Geltung.

Ansonsten entlassen uns DARKSIDE mit einer letzten, erneut technisch sehr anspruchsvollen und abwechslungsreich gestalteten Todesmetall-Nummer aus "Amber – Skeletal Journeys Through The Void": einem Werk, das mit Sicherheit mit zum Besten gehört, das in Österreich jemals im Death Metal-Bereich veröffentlicht wurde.
www.darkside.co.at (in Bälde), www.myspace.com/darksideofficial
Walter

JOB FOR A COWBOY - Genesis (Metal Blade / SPV)
Der zunächst schwer leserliche Schriftzug auf dem an sich sehr gelungenen Cover entpuppt sich als der von JOB FOR A COWBOY, die durch ihre MySpace-Präsenz bereits über einen erstaunlichen Bekanntheitsgrad verfügen. Das Potential der Truppe ist auch den Talentscouts von Metal Blade Records nicht entgangen, weshalb sich die Plattenfirmen-Legende nun auch diese Band unter den Nagel gerissen hat.

Der auf „Genesis“ von den jungen Musikern intonierte musikalische Wirbelwind ist an Brachialität kaum zu überbieten, auch wenn man nach mehrmaligen Durchläufen des Albums kaum etwas in Erinnerung behält. Aber das scheint wohl auch nicht unbedingt die Intention dieser Formation gewesen sein. Viel eher scheint es, als ob uns JOB FOR A COWBOY mit diesem Werk eine musikgewordene Attacke offerieren wollten, die den Zuhörer regelrecht überfällt und an die man sich im Endeffekt dennoch erinnert. Denn auch wenn „Genesis“ gerade einmal knapp über eine halbe Stunde aus den Boxen donnert, muss man den noch recht Jungen Männern aus Arizona eine beinahe schon unheimliche Durchschlagskraft attestieren, oder anders gesagt: man behält vielleicht keine Songs in Erinnerung, sehr wohl aber „Genesis“, und zwar als alles niedermetzelndes Gesamtwerk.
http://jfacmetal.com/

Walter

WAR FROM A HARLOTS MOUTH – Transmetropolitan (Lifeforce / Soulfood)
Ein ganz besonders heftiges Stück Musik haben die Berliner WAR FROM A HARLOTS MOUTH mit „Transmetropolitan“ abgeliefert. Die erst seit gut zwei Jahren unter diesem Banner agierende Truppe konnte durch ihre Myspace-Präsenz bereits unzählige Fans weltweit auf sich aufmerksam machen und nicht zuletzt deshalb wird man in einschlägigen Kreisen das Debut der Band wohl auch schon sehsüchtig erwartet haben.

Wie auch immer man die stilistische Vielfalt, die uns WAR FROM A HARLOTS MOUTH anzubieten haben, auch bezeichnen mag, in erster Linie regiert hier der düstere, fast schon finstere ultra-derbe und extrem brutale Metal, der mitunter gen Grindcore tendiert, aber auch technisch sehr anspruchsvolle Nuancen innehat, sprich WAR FROM A HARLOTS MOUTH haben auch jene Elemente, die nunmehr neudeutsch unter dem Begriff „Mathcore“ bekannt sind. Zudem weiß Brüllwürfel Steffen mit seinem, zwischen garstigem Gegrunze und extremen Schreien abwechselnden Vortrag die jeweilige Stimmung der Songs exakt wiederzugeben.

Die ganz harten unter den harten Musikliebhabern werden diese Band herzen. Melodiefetischisten sollten sich langsam und in kleinen Portionen an WAR FROM A HARLOTS MOUTH heranwagen, denn die Grenze zum puren Krach wird hier des Öfteren doch klar überschritten.
/www.myspace.com/warfromaharlotsmouth

Walter

SIX FEET UNDER - Commandment (Metal Blade / SPV)
SIX FEET UNDER haben sich zu einer Art AC/DC der Death Metal-Szene gemausert. Man weiß zwar mittlerweile immer, was man erhalten wird, hat aber dennoch Spaß daran, denn die Band verzichtet auf Experimente und macht das, wofür sie bekannt ist, oder besser gesagt, was sie am Besten kann. „Commandment“ setzt jenen Weg konsequent fort, auf dem sich SFU seit längerer Zeit befinden. Speziell „Maximum Violence“ gab diesen mehr oder weniger vor, denn damals hielt der Mörder-Groove regelrecht Einzug in die Kompositionen der Herrschaften.

Auch mehre Jahre und Alben später brillieren die Amis durch die grandiosen Riffs von Steve Swanson, grooven Terry Butler und Greg Gall wie Sau und wie nicht anders zu erwarten, dominiert Frontmann Chris Barnes das Geschehen. Die unnachahmliche Art und Weise wie er seinem Kehlkopf Töne entlockt, bleibt wohl auf ewige Zeiten der Knackpunkt an SIX FEET UNDER. Wer sich mit seiner Art zu singen nicht anfreunden kann, dem werden die Herren wohl auch weiterhin eher am Allerwertesten vorbeimusizieren. Aber genau das wird sie ebenso wenig berühren, denn die Band hat ein sehr treues Gefolge.

Die Amis liefern ihre Alben konsequenterweise mächtig groovend ab und das in schöner Regelmäßigkeit, weshalb auch „Commandment“ den Fans dieser Band einen Kniefall abverlangen wird.
www.sfu420.com/

Walter

FAINT IN PAIN - Monzetsu Gannen (Yggr Drasill Records / Import)
Japanische Metal-Bands haben immer schon ein ganz besonderes Flair. Zum einen, weil man den Akzent und auch die Stimmlage von Gesangstalenten aus Fernost sofort erkennen kann, zum anderen, weil ein Großteil Söhne (und Töchter, was auch auf FAINT IN PAIN zutrifft, da mit Sara auch auf „Monzetsu Gannen“ eine Sängerin zu hören ist) Nippons, die sich dem Heavy Metal verschreiben haben, eher traditionelle Klänge zu schätzen wissen und uns ebensolche Sounds auch abliefern.

Auch das, zumindest dem Augenschein nach, sehr junge Quintett FAINT IN PAIN macht da keine Ausnahme und kredenzt uns auf diesem 6-Tracker eine wohlbekannte, aber auch sehr wohl klingende Melange aus Hardrock und Heavy Metal der melodiösen Art. Die Japaner wechseln immer wieder zwischen Up-Tempo-Passagen und ungemein eingängigen Melodien und lassen zudem auch Sängerin Sara ausreichend Platz um ihre Stimme zur Geltung kommen zu lasen.

Der Exoten-Fanatiker wird hier ebenso zuschlagen müssen, wie logischerweise auch der Freund von alteingesessenen japanischen Metal-Bands, denn, wie man an Hand von FAINT IN PAIN merkt, hat Japan zum Glück wesentlich mehr auf dem Sektor der Rockmusik zu bieten als nur diese lächerlichen Visual Kai-Kasperln! www.faint-in-pain.com
Walter

SAMURAI METAL - Vol. 2 (Samurai Sound Association / Import)
Und nochmal : Wer der Meinung ist, dass Japan seit den besten Tagen von LOUDNESS, EARTHSHAKER und Konsorten in Sachen Heavy Metal nichts Brauchbares an Neuigkeiten zu bieten hätte, sollte hier gut aufmerken.

Das mittlerweile in der Heimat etablierte und nun auch nach Europa seine Fühler ausstreckende Label Yggr Drasill versorgt uns ja schon seit einiger Zeit mit einigen Newcomern aus dem Land der aufgehenden Sonne und deren Promo-Abteilung hat uns zudem auch noch einen Sampler (dem Titel nach bereits der zweite einer Reihe) aus dem letzten Jahr zukommen lassen, auf dem der rockende Nachwuchs ein Stelldichein gibt. DEATHLAND eröffnen mit einem hochwertigen, melodiösen Metalsong namens „Isolation“. Mit dezent YNGWIE MALMSTEEN-inspirierter Musik unter dem Titel „Under The Fire“ von INSPIRE geht der Reigen weiter, ehe BURNING EMOTION mit „Living In Creation“ beweisen, dass der Einfluss von Bands wie MSG oder RAINBOW in Japan auch 2007 noch immer ein sehr großer ist. Die „Junjo Serenade“ von einer ungemein versierten Truppe mit dem ganz und gar unpassenden Namen HOOLIGAN lässt Reminiszenzen an die neoklassizistische Schule aufkommen, bevor es mit REAL-TENSION und „Dead Or Alive“, einem amtlichen Up-Tempo-Melodic Rocker, aber leider auch einem etwas neben den Tönen agierenden Sänger, weitergeht. Die wohl bekannteste Truppe im japanischen Underground sind im Moment die Melodic-Rocker FAINT IN PAIN, die hier mit „Samsara-Rin-Ne“ vertreten sind. Einen stilistischen Wechsel gibt es dann mit BELLFAST, die uns „Celtic Drum“ offerieren, eine mit irischen Anleihen durchzogene Nummer, die zum Mitschunkeln animiert, bevor UNCHAIN mit „Blazing Fire“ einen satten Heavy Rocker vom Stapel lassen, der zwar durch gelungene Melodien auffällt, aber leider auch durch sehr schwachen Gesang. INTENTION riffen in „Final Destination“ dann ganz im Stil teutonischer Vorbilder, bevor FREAKSXX angeproggten Speed kredenzen, der jedoch einigermaßen gewöhnungsbedürftig ist. ELEANOR beweisen ihre Kompetenz gefühlvolle Musik zu komponieren mit der Halbballade „In Gloom“, ehe HYDRA mit dem zehnminütigen Monumentalepos „Children Of Sun“ den Reigen mit sehr epischem Bombast-Metal beenden.

Auch wenn es sehr schwierig ist, Bands an Hand eines einzigen Songs zu beurteilen, kann man sich mit „SAMURAI METAL Vol. 2“ zumindest einen guten Überblick über die aktuelle Situation der japanischen Szene machen und dieser hinterlässt bei mir einen durchaus positiven Eindruck.

Walter

NILE – Ithyphallic (Nuclear Blast /east west)
Lust auf eine Zeitreise ins alte Ägypten? Na denn, nix wie hin mit uns.

Die amerikanische Death Metal-Institution von NILE hat sich selbstredend auch auf seinem aktuellen Werk „Ithyphallic“ mit dieser Thematik beschäftigt und liefert erneut jene Art vom Musik ab, für welchen die Truppe seit Jahren bekannt ist. Ebenso selbstverständlich ist auch die Tatsache, dass NILE ihre Inspirationen nicht nur thematisch aus der ägyptischen Mythologie beziehen, sondern uns erneut wieder eine Idee davon geben, wie die Menschen wohl damals musiziert haben, sprich das Album versprüht erneut jenen Esprit, den man sich in der Gegenwart vorstellt, wenn vom alten Ägypten die Rede ist. NILE verstehen es wie kaum eine andere Band ihre Kompositionen atmosphärisch dicht zu gestalten, weshalb jedes Werk von NILE eine einzigartige Vision zulässt. Unterschiedlich ist diesmal der Metal an sich auch nicht geworden, dennoch klingen NILE auf „Ithyphallic“ noch ein wenig mächtiger als zuvor. Hinsichtlich des Tempos kann man nunmehr wesentlich weniger Mid-Tempo-Parts entdecken, doch Karl Sanders und Konsorten haben nicht nur dieses angehoben, sondern zudem auch an Durchschlagskraft gewonnen und das obwohl noch mehr Wert auf technische Details und Raffinessen Wert gelegt wurde.

Auch wenn es nicht ganz einfach ist, den Amis auf ihrer musikalischen Rundreise zu folgen, kommt dieses Album als Gesamtkunstwerk ungemein intensiv und mit einer derartige Fülle an Details aus den Boxen, dass man sich jetzt schon die Frage stellen darf, wie es die Jungs schaffen wollen, ihre neuesten Kompositionen live an den Fan zu bringen.
/www.nile-catacombs.net
Walter

DOOMSWORD - My Name Will Live On (Dragonheart / SPV)
Lange hat es gedauert, ehe uns die Italienische Institution DOOMSWORD erneut mit einem Album erfreuen konnte. Was alles zu dieser „Pause“ geführt haben möge, entzieht sich meiner Kenntnis, nicht ganz unschuldig war auf jeden Fall die Tatsache, dass Mastermind Deathmaster nunmehr in Irland residiert und sein Umzug einen nicht unbeträchtlichen Aufwand mit sich brachte, der sich auf das verfügbare Zeit für seine Band ausgewirkt hat.

Sei’s drum, dank „My Name Will Live On“ ist die Wartezeit nun beendet und DOOMSWORD offerieren uns erneut ein heroisch vorgetragenes, sehr episches Stück Metal, das der Klientel in die Gehörgänge laufen wird wie Balsam. Der Opener „Death Of Ferdia“ lässt uns gleich einmal vergangene Großtaten der Band in Erinnerung rufen, haben uns die Herrschaften damit doch ein, ganz klar von Deathmaster’s Handschrift geprägtes Stück edelstes Metal in getragener, emotionaler Ausführung zu bieten. „Gergovia“ setzt den Reigen fort, dabei kommen die für die Italiener fast schon üblichen Reminiszenzen an Größen des Untergrundes wie MANILA ROAD zum Vorschein, und auch das nicht minder epische, dezent an OMEN zu deren Blütezeit erinnernde „Days Of High Adventure“ weiß den DOOMSWORD-Maniac zu beeindrucken. Danach steigern die Jungs das Tempo und lassen uns jenen musikalischen „Werkstoff“ zu Gehör kommen, der die Musik von DOOMSWORD seit dem selbstbetitelten Debut anno 1999 ausmacht. „Steel Of My Axe“, programmatischer könnte man einen Song dieser Stilistik gar nicht betitelt, hält dann auch zu 100 % was es verspricht. In „Claidheamh Solas (Sword Of Light)" kommen die irischen Einflüsse von Deathmaster zum Tragen, bevor mit dem doomigen ‚Thundercult“ ein weiterer zukünftiger Klassiker präsentiert wird. Sehr elegisch kommt „Once Glorious“ mit einem wahrlich unter die Haut gehenden akustischen Beginn aus den Boxen, ehe uns DOOMSWORD unmittelbar nach dem Verklingen des Rausschmisses in Form des Hammers „The Great Horn“ unmittelbar zur „Repeat-Taste“ greifen lassen, um sich „My Name Will Live On“ abermals und abermals zu Gemüte zu ziehen.

DOOMSWORD haben damit mit Sicherheit eines der intensivsten Alben dieses Jahres veröffentlicht und nun sollte endlich auch die Anzahl der Jünger, die dieser Band huldigen, vervielfacht werden können. www.truemetal.org/doomsword/
Walter

FUELED BY FIRE - Spread The Fire (Metal Blade / SPV)
Der gute alte Thrash Metal scheint in letzter Zeit wieder mächtig im Kommen zu sein. Daran besteht nicht der geringste Zweifel, denn sogar unzählige, eher „modern“ ausgerichtete Formationen fahren, zumindest rifftechnisch, mit massiver Schlagseite davon auf. Darüber hinaus hat eben jene Art von Metal auch im extremen Bereich zahlreiche Bands mächtig beeinflusst, die kein Hehl daraus machen sich zum Thrash Metal hingezogen zu fühlen. Daneben gab und gibt es aber auch noch etliche Nachwuchsbands, die sich von Beginn an, mit Haut und Haar dieser Stilistik verschrieben haben und dabei nicht nur die alteingesessene Metaller zu erfreuen wissen, sondern auch den Hörer-Nachwuchs für diese Musik zu begeistern im Stande sind.

Mit FUELED BY FIRE schickt sich nun ein Quartett aus Norwalk (Kalifornien) an mit seinem Debut „Spread The Fire“ an um in die Fußstapfen der ganz großen Namen auf diesem Gebiet zu treten. Auch wenn es ein harter und steiniger Weg für diese Truppe sein wird, eben jenes Vorhaben zu erreichen, so muss man den Amis zumindest jetzt schon zubilligen, auf dem haargenau richtigen Weg zu sein. Begonnen beim Cover, das schwerstens nach ganz alter Schule anmutet, haben die vier Jungs ihre Lektionen, wie man THRASH METAL dieser Machart zu offerieren hat, wahrlich perfekt gelernt. Mit einem kurzen, aber sehr heftigen Instrumental mit dem Titel „Ernest Goes To Hell“ beginnen die Jungs den Reigen und lassen uns in Folge über insgesamt gut 45 Minuten bzw. zehn weitere Songs nachhaltig wissen, dass ihre Idole ganz klar in ihrem Bundessstaat zu suchen sind. Neben immer wieder an ältere TESTAMENT erinnernde Songs, kommen auch Einflüsse von EXODUS (Sänger Gio erinnert dezent an Zetro) und auch weniger bekannten, aber nicht minder genialen Formationen zum Vorschein.

Wenn es mitunter auch weniger melodisch zugeht als bei den genannten Referenzbands, so scheinen FUELED BY FIRE nicht nur genau zu wissen, was sie wollen, sondern obendrein auch noch, was knallenden Thrash Metal ausmacht und genau diesen gibt es auf „Spread the Fire“ elfmal zu bestaunen.
www.myspace.com/fueledbyfire
Walter

GODDAMNED X - The Art Of Closing Eyes (Eigenproduktion)
Seit der Veröffentlichung ihrer letzten Scheiblette „Marching Through The Inferno" im Jahre 2004 hat sich mächtig viel getan im Lager der österreichischen Formation GODDAMNED X.

Nach unzähligen Einzelauftritten und solchen in Kombination mit weiteren Underground-Acts, schafften es die vier Musiker auch etliche Gigs als Support für etablierte Größen wie CROWBAR, DISMEMBER, BEHEMOTH oder DISSECTION zu spielen. Obendrein durften GODDAMNED X auch noch bei Festivals wie dem „Fuck The Commerce", dem „Kaltenbach Open Air" oder dem „Metalcamp" auftreten, ehe man noch im letzten Jahr mit den Aufnahmen zu „The Art Of Closing Eyes" startete. Noch bevor die Scheibe veröffentlicht wurde, ging es im Gefolge von VADER und GOD DETHRONED auf Tournee und nun endlich dürfen die Fans auch das aktuelle Album des Quartetts beklatschen.

Und genau das werden sie auch tun, denn GODDAMNED X zeigen sich auf „The Art Of Closing Eyes" merklich gereift und das in vielerlei Hinsicht. Die neuen Songs bieten ein sehr breit gefächertes Spektrum an todesmetallischen Klängen, haben aber - offensichtlich auf Grund der erworbenen Erfahrung der Musiker - allesamt gemeinsam, dass sie sehr schlüssig geworden sind. Egal, ob die Band im heftigen Up-Tempo-Bereich mit lässiger Thrash Metal-Schlagseite bolzt („All Gods Slain“ bzw. „Doomsday Device“), tempomäßig eine fast schon skurrile Melange anzubieten hat, wie im Titeltrack, den BOLT THROWER-Panzer aus der Garage holt („Devour The Enemy“), entfernt an ENTOMBED zu deren Death’N’Roll-Blütezeit erinnert („Cashmere Boogie“) oder dezent progressive Death Metal-Kompositionen anzubieten hat, wie mit „The Bonds That Blind“ oder „All Walls Will Be Torn Down“, GODDAMNED X wissen immerzu die Nackenmuskulatur zu strapazieren und auch die Gehirnwindungen zu knacken, sprich ihr Material dort festsetzen zu lassen, unabhängig ob Mid- oder Up-Tempo das Geschehen der immerzu mit sozialkritischen Texten versehenen Kompositionen regiert. Mit "The Art Of Closing Eyes" brauchen GODDAMNED X definitiv keine internationalen Vergleiche zu scheuen, intensiv und voller Wucht dröhnen dem Zuhörer alle neun Geschosse aus den Boxen entgegen.

Nicht zuletzt ob des druckvollen Sounds kommt die Intensität der Songs von GODDAMNED X auch auf Silberling gut zur Geltung, was jetzt aber nicht heißen soll, dass man keine Gigs der Band mehr zu besuchen braucht, denn diese sind und bleiben ein Erlebnis.
www.goddamnedx.com
Walter

SOUL TAKERS - Flies In A Jar (Dragonheart / SPV)
Mit „Tides“, dem Debutalbum, konnte die italienische Formation SOUL TAKERS im Jahre 2004 zumindest in der Heimat für Aufsehen sorgen, schließlich enthielt die Musik des im Jahre 1998 gegründeten Sextetts zahlreiche Komponenten, die für Heavy Metal, auch in seiner melodiösen Form, nicht wirklich alltäglich waren. Die Tatsache, dass SOUL TAKERS ihre an sich bereits sehr melodischen Kompositionen durch den permanenten Einsatz eines Konzertklaviers einen regelrecht „großformatigen“ Anstrich verleihen, muss in jedem Fall erwähnt werden, obendrein darf auch die immer wieder für klassische Einflüsse sorgende Violine nicht außer Acht gelassen werden.

Dass die Arrangements auf „Flies In A Jar“ eine ganz besondere Bedeutung haben, sollte sich dabei fast von selbst erklärt haben, die Musik dieser ItalienerInnen hat über die gesamte Spielzeit sehr viel an Dramatik und symphonischen Elementen zu bieten. Obendrein haben Francesca (G) und Federica Badalini (Piano), die Initiatorinnen dieser Formation, mit SOUL TAKERS damit etwas bislang noch nicht wirklich häufig zu Vernehmendes erschaffen. Klar, neu ist die Angelegenheit, Klassik und Metal zu kombinieren schon lange nicht mehr, aber im Gegensatz zu den unzähligen „Klassik Goes Metal“-Projekten haben SOUL TAKERS auf Orchesterparts verzichtet und belassen es dabei ihre Musik in der Sextett-Besetzung der Band zu spielen, wodurch ihre Kreativität in ihrer Vollkommenheit zur Geltung kommt und zudem auch die Authentizität gegeben ist. Doch auf „Flies In A Jar“ ist bei weitem nicht alles Gold was glänzt. Vor allem die Tatsache, dass manche der Tracks eher so klingen, als ob man anstelle der mitunter sehr schmerzlichen vermissten zweiten Gitarre lieber auf besagtes Tasteninstrument zugriffen hat und dadurch leider des Öfteren hart an der Grenze zum Kitsch aufspielt, hinterlässt bei so manchen Nummern einen eher schalen Beigeschmack.

Aber nichtsdestotrotz tut es gut den Kompositionen dieser Band zu lauschen, denn vor allem der “Relaxing-Faktor“ von „Flies In A Jar“ ist geradezu sensationell.

Spieltechnisch sind SOUL TAKERS ohnehin über jeden Zweifel erhaben, über die Kompositionskunst der Formation betrifft braucht man auch nicht weiter zu diskutieren, und auch der Sangesbeitrag von Dino Brentali weiß durchaus zu beeindrucken, weshalb der Metaller mit Klassik-Affinität daran bestimmt Gefallen an SOUL TAKERS finden wird. www.soultakers.net
Walter

THE RED CHORD - Prey For Eyes (Metal Blade / SPV)
„Clients“, das letzte Album der Bostoner THE RED CHORD war alles andere als das, was man unter „Easy Listening“ verstehet, doch mit „Prey Für Eyes“ gehen die Amis noch einen Schritt weiter. Mittlerweile verwursten sie offenbar alles und jeden Einfluss aus den extremen Metal-Bereichen zu ihrer sehr originären Melange.

Die schon auf „Clients“ zu vernehmenden Frickel-Orgien kommen auf dem neuen Werk zwar kompakter, aber dennoch noch ein wenig abgefahrener zum Vorschein. Darüber hinaus lassen uns THE RED CHORD musikgewordene Aggressionen zu Gehör kommen, die kaum noch in Worte zu fassen sind. Auch die immer wieder eingestreuten Grind- und Hardcore-Passagen verfehlen ihre Wirkung und darüber hinaus schaffen es die Amis sogar ihr derbes Gebräu in homogener Form abzuliefern, sodass auf „Prey For Eyes“ eindeutig der künstlerische Anspruch dominiert und die Band gefeit ist ins Chaos abzudriften.

Metal-Extremisten werden ihre Freude an dieser Band haben!
www.theredchord.com
Walter

THREE - The End Is Begun (Metal Blade / SPV)
Keine Bange, hierbei handelt es sich keinesfalls um einen Newcomer, sondern um jene Formation aus Woodstock, USA, die bis zu ihrem letzten Album „Wake Pig“ noch unter dem Banner 3 agierten. Doch diese kleine Veränderung ist bei weitem nicht die einzige, die das Quintett auf ihrem aktuellen Werk „The End Is Begun“ anzubieten hat.

Die musikalische Vielfalt dieser Band wurde ebenso leicht verändert, oder besser gesagt, noch ein bißchen erweitert. Zudem haben die fünf Herrschaften nunmehr offenbar ein wesentlich intensiveres Gespür dafür entwickelt, wie man derlei abgefahrenen Kompositionen auch schlüssig und vor allem punktgenau abliefern kann, so dass der Zuhörer trotz aller abgefahrener Sequenzen und unterschiedlichster Zutaten, die vom Jazz über Flamenco, traditionellen Hardrock, Alternative Rock und Prog bis hin zum Metal in seiner ursprünglichen Form reichen, sämltiche Songs auch nachvollziehen kann. Auf „The End Is Begun“ haben THREE sogar einige Ohrwürmer versteckt, die sich zwar erst richtig nach intensiver Beschäftigung mit dem Album erschließen wollen, aber dennoch dieser Formation den verdienten Erfolg einbringen müssten, da THREE längst nicht mehr nur für die Experimentalisten-Fraktion empfehlenswert sind.

So gesehen kann man durchaus sagen, dass THREE zwar noch abgefahrener geklungen haben, zeitgleich aber auch noch nie eingängiger waren.
www.theband3.com
Walter

THE ABSENCE - Riders Of The Plague (Metal Blade / SPV)
Aber hallo! Da lässt aber jemand die Kuh gewaltig fliegen!

Mit ihrem Debut „From Your Grave“ konnten die Amis von THE ABSENCE im Jahr 2005 zwar durchaus für Furore sorgen, doch irgendwie schien dieses Album in der Flut an hochwertigen Metal-Veröffentlichungen dennoch untergegangen zu sein. Mit dem, das neue Album eröffnenden Titelsong stellen THE ABSENCE unter Beweis, dass sie ihren Sound um weitere Thrash Metal-Nuancen erweitert haben. Vor allem Sänger Jamie Stewart lässt zwar durch die Bank die Death Metal-Seite der Band erkennen, doch vor allem rifftechnisch haben sich die Herrschaften nunmehr deutlicher an Landsmännern wie DARK ANGEL und ähnlichen brachialen Thrash-heroen orientiert als zuletzt.

Natürlich sind die Inspirationsquellen AT THE GATES und alte IN FLAMES auch auf „Riders On The Plague“ noch vorhanden, aber eben nicht mehr allzu deutlich. Nur „Dead And Gone“ könnte gut und gerne auch aus Schweden stammen, ansonsten sind die Einflüsse der dortigen Szenen deutlich in dne Hintergrund gerückt und dass, obwohl THE ABSENCE für dieses Album sich von Jonas Kjellgren einen amtlichen Sound verpassen haben lassen. In „The Murder“ lassen und die Jungs auch noch wissen, dass ihnen sehr wohl auch die alten Helden der Westküste der Staaten nicht fremd sind und obendrein haben sich die Jungs mit James Murphy und Jonas Kjellgren, sowie Per Nilsson von SCAR SYMMETRY und Santiago Dobles (AGHORA) und Jonas Granvik (ex-EDGE OF SANITY) prominente Gäste ins Studio eingeladen und diese Herren natürlich auch an ihren Songs mitarbeiten lassen.

In „Merciless“ werden dann zusätzlich noch Erinnerungen an ihren Landsmann Chuck Schuldiner geweckt und mit „Into The Pit“ wissen THE ABSENCE auch noch TESTAMENT in Form einer gelungenen Coverversion zu würdigen, wodurch „Riders Of The Plague“ als ein Alben vollgepackt mit gelungenen Tracks in Erinnerung bleiben muss, und sowohl den Liebhabern des melodiösen Death Metal, aber auch dem Thrash-Jünger munden wird. /www.myspace.com/theabsence
Walter

EVERGREEN TERRACE – Wolfbiker (Metal Blade / SPV)
Einen schwer verdaulichen Batzen Musik namens „Wolfbiker“ werfen EVERGREEN TERRACE aus Jacksonville, Florida dem bangenden Volk zum Fraß vor. Diese Jungs scheinen echt vor Nichts und Niemand Respekt zu haben und kredenzen uns eine brachiale Melange aus Hardcore, Metal, Punk und Rock.

EVERGREEN TERRACE vollstrecken den Hörer ihrer Songs geradezu mit einer geballten Ladung Wut und Aggression. Zu diesem respektlosen Umgang mit Zuhörern, Stilen und Genres passt auch das offenkundig zur Schau getragene Image dieser Band, das sich nicht zuletzt im Albumtitel „Wolfbiker“ manifestiert. Als solche Zeitgenossen werden in Amiland notorische „Nix-Scheisser“ bezeichnet, und für eben jene haben EVERGREEN TERRACE den ultimativen Soundtrack für ihren weiteren Lebensweg abgeliefert.

Hart, heftig, immerzu derbe und brutal, genauso klingen die insgesamt zehn Songs dieses Albums, das wohl für ganz hartgesottene Zeitgenossen zu empfehlen ist.
www.evergreenterracehxc.com
Walter



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