CDs & DVDs
JUNI 2005
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im Archiv

TWISTED SISTER ­ Live At Wacken DVD (Drakkar/SonyBMG)
Wie der Titel bereits verrät, handelt es sich um eine fette Live DVD, aufgenommen bei der Twisted Sister Reunion- Show beim Wacken Open Air 2003. Mit dabei unverzichtbare Schmankerln wie „Stay Hungry“, „Destroyer“, „We’re Not Gonna Take It“ oder „I Wanna Rock“. Insgesamt haben Twisted Sister 15 Songs zelebriert, die alle auf der DVD enthalten sind, das ganze zum Glück in guter Bild und Soundqualität. Trotzdem gab es mit der Produktion der DVD ein gröberes Problem, denn die Soundaufnahmen des Konzertes gingen teilweise kaputt. Grund dafür war eine defekte Festplatte (die Technik is a Hund) und es konnte nicht alles wieder hergestellt werden. Daher war man gezwungen etwas zu tricksen, was sehr gut funktioniert hat, denn wenn man es nicht weis, fällt es in Wahrheit nicht auf und zum Glück nahm man dieses Pech nicht zum Anlass, die DVD erst gar nicht zu veröffentlichen. Und was wäre eine DVD ohne Bonus Material bzw. Interviews? Daher gibt’s zwischen den verschiedenen Live-Songs aus Wacken einige interessante Interviews (alle als eigene Parts) mit allen Bandmitgliedern. Diese ziehen sich über die „Auflösung“ (offiziell haben sich Twisted Sister ja nie getrennt) im Jahre 1987 nach mehr als 15 Jahre des Bandbestehens und den damit verbunden zwischenmenschlichen Schwierigkeiten bis zur Reunion und dem ersten (Privat-)Konzert im kleinen Rahmen im Jahre 2000 für Jason Flom. Weiters gibt’s Ausschnitte und persönliche Eindrücke von den Twisted Sister Auftritten bei den amerikanischen Truppen in Korea, der N.Y. Steel Show, verschiedenen Festivals, vergangenen Zeiten und, und, und….. ja, es macht echt Spaß! Die Spieldauer der DVD beträgt satte 110 Minuten und ist auch im 5.1 Surround zu genießen. Einziges Manko für alle, die ihre Probleme mit Englisch haben: Es gibt keine Übersetzungen und/oder Untertitel der Interviews. Soviel zur DVD, denn derselbe Silberling ist gleichzeitig auf der Rückseite eine Audio CD (echt genial, was DVD+ alles möglich macht)! Also man wende die DVD bzw. CD (haha) und findet 4 Songs von einem Mitschnitt des Konzertes in Detroit im Mai 1980, einen Song vom Konzert in London 1982 und sechs Songs vom Wacken Open Air. Die älteren Aufnahmen wurden remastert und klingen sehr fein. Das nenn ich eine starke Leistung! Nicht unerwähnt soll das sehr gut gestaltete Booklet zur DVD bleiben, welches mit vielen Fotos gespickt ist. Fazit: Alle Twisted Sister Fans sind verpflichtet, sich diese DVD/CD zu kaufen! We´re All SMFs!
Dominik

BACK IN TIME - A Tribute To Rage (Noise Factor)
Um ein sehr ambitioniertes, gleichermaßen idealistisch wie professionell durchgezogenes Projekt handelt es sich bei diesem Tribut an die deutsche Metal-Institution RAGE, welches ja bereits sehr erfolgreich im Planet Music präsentiert wurde. Initialisiert und produziert von Michael Hirtzy und seinem www.noise-factor.at - Team, geben sich auf diesem auch optisch ansprechendem Doppelalbum nicht weniger als 26 österreichische Bands mit je einer Rage-Coverversion die Ehre. Mit dabei sind Abgesandte verschiedenster stilistischer Prägung, was sich wohl auch interessanter gestaltet als wenn z.B. „nur“ Vertreter aus dem traditionellem (Rage-)Metal-Lager vertreten wären. Und wie bei anderen Tribut-Alben reicht auch auf hierauf die Palette von „sehr nah am Original“ über „mit eigener Note versehen“ bis „sehr experimentell“. Interessant zum Beispiel, was die Kosmischen Bösewichter STERNENSTAUB aus „From The Cradle...“, die Todesmört’ler MIDGARD UPGRADED aus „The Missing Link“ oder die heimischen Soilbodomflames LORDS OF DECADANCE aus „Paint The Devil On The Wall“ gemacht haben. Und zur FIRESTORM-Version des „Solitary Man“ hat sich Peavy himself ja schon vorab sehr positiv auf der Rage-Homepage geäußert. Im Übrigen hat es sich Mr. Wagner auch nicht nehmen lassen, das Vorwort im „Back In Time“-Booklet zu schreiben; sehr cool. Zu den Höhepunkten des Samplers sind natürlich noch die „Back In Time“ Akustik-Version der Langzeit-Hoffnung STYGMA IV und der Beitrag von SERENITY zu zählen. Letztere gelten zurecht als Österreich´s momentan heißestes Eisen in Sachen Prog-/Power-Metal, was nicht nur ihre aktuelle CD „Engraved Within“ beweist, sondern eben auch ihr Cover von „Set This World On Fire“. Aber genug der Namens- und Titel-Aufzählungen. Dieses Doppel-Album weiß als Einheit zu überzeugen, als ein mit viel Herzblut umgesetztes Unterfangen, als Empfehlung an Rage-Fans, Freunde der heimischen Heavy-Szene resp. Generell an aufgeschlossene Metaller aller Konturen. Mehr Infos und Bestellmöglichkeiten unter www.noise-factor.at . Set This World On Fire!
Andi

KING KOBRA - Number One (Mausoleum/Soulfood)
Die Geschichte der amerikanischenKING KOBRA reicht bis ins Jahr 1983 zurück. Die Band gilt als musikalisches Kind von Drum-Legende Carmine Appice. Besagter Schlagzeuger konnte im Laufe der Existenz dieser Formation ein umfangreiches Sammelsurium an Mitgliedern bei der „Schlange“ begrüßen. Eine Liste der ehemaligen Musiker liest sich wie ein Auszug aus einem Lexikon für amerikanischen Hardrock. Unbedingt zu erwähnen gilt es Mark Free, der als Sänger das Debut „Ready To Strike“ zu veredeln wusste und Jahre später, nach geglückter Geschlechtsumwandlung, als Marcie Free ihr/sein Glück im Business versuchte. Weitere prominente Bandmitglieder waren der spätere WASP-Bassist Jonny Rod (äußerst prominent aber auch... Andi) und die beiden Gitarristen David Michael-Philips und Mick Sweda (noch prominener... Andi). KING KOBRA konnten mit ihrem zweiten Album „Thrill Of A Lifetime“ richtig durchstarten. Die erste Single „Iron Eagle (Never Say Die)“ avancierte zum Megahit, der auf MTV anno dazumal tagtäglich über die Bildschirme flimmerte. Wie geradezu üblich für damals erfolgreiche Formation vom Schlage KING KOBRA war das Line-Up leider immer wieder von recht geringer Stabilität, so dass Carmine in Folge auch Herren wie Marq Torien (der mit Mick Sweda später die BULLET BOYS ins Leben rief), Gitarrist Jeff Northrup oder Jonny Edwards, der kurzzeitig bei FOREIGNER mit von der Partie war, bei KING KOBRA begrüßen konnte. Im Laufe der Zeit hat sich logischerweise auch eine Menge an Songs angehäuft die es bislang noch nicht auf eine offizielle Veröffentlichung geschafft haben. Diesbezüglich wird der geneigte Fan der Band mit „Number One“ (das Album wurde übrigens schon vor einiger Zeit unter dem Titel „The Lost Years“ in den USA veröffentlicht) bestens bedient. Insgesamt elf Tracks wurden auf dieser Scheibe veröffentlicht, darunter auch jene Songs, die 1988 von einigen ehemaligen „Königskobras“ unter dem Namen BLACK ROSES für einen gleichnamigen Soundtrack beigesteuert wurden. „Number One“ ist nicht nur für Nostalgiker eine lohnenswerte Anschaffung, zumal die Songs trotz des doch schon recht hohen Alters keineswegs antiquiert klingen, sondern einmal mehr beweisen wie zeitlos melodiöser Hardrock klingen kann.
Walter
 
 
QUIET RIOT - New And Improved  (Mausoleum/Soulfood)
1999 hatten QUIET RIOT zwar ihre Blütezeit längst hinter sich (29 Jahre circa... Andi), waren aber nichtsdestotrotz immer noch aktiv. Das damals unter dem Titel „Alive And Well“ veröffentlichte Werk fiel jedoch dem „Zeitgeist“ zum Opfer, weshalb vor allem hierzulande kaum jemand Notiz davon nahm. Nahezu zeitgleich mit dem aktuellen Live-Album, das Demolition in die Läden stellt, beweisen Mausoleum wieder einmal einen goldenen Griff für Re-Releases und legen besagtes 99er-Album unter dem Titel „New And Improved“ neu auf. Zu den neun Songs des Originals, von denen vor allem der DIO-mäßige Stampfer „The Ritual“ zu überzeugen und begeistern weiß, kommen sechs „Bonüsse“, wobei es sich um neue Interpretation von Hits wie „Cum On Feel the Noize“ oder „Metal Health“ handelt. Wem immer noch klar geworden ist, weshalb die Band zu Beginn der 80er Jahre derart erfolgreich war, sollte sich umgehend diese Songs zu Gemüte führen.  Zum Auffrischen der Erinnerung ist „New And Improved“ natürlich ebenso schwer zu empfehlen, wie für jene Zeitgenossen an denen „Alive And Well“ damals vorübergegangen ist.
Walter
 
 
L.A.GUNS - Cocked And Reloaded (Mausoleum/Soulfood)
Während sein ehemaliger Bandkumpane Axl Rose im Moment lediglich mit Verschiebungen des Veröffentlichungstermins eines angeblich schon fertigen neuen Albums und Konzertabsagen dienen kann, scheint Tracii Guns ein schlaues Kerlchen zu sein (ganz sicher... Andi). Offensichtlich immer dann, wenn gerade mehr oder weniger Funkstille rund um L.A. GUNS eingekehrt ist, erteilt Tracii die Lizenz zum Rocken, auch wenn es nur für eine Wiederveröffentlichung ist. „Cocked And Reloaded“ stellt den Re-Release des Hit-Albums „Cocked And Loaded“ aus dem Jahre 1989 dar (wer hätte es geahnt... Andi). Damals, zwar nicht mehr ganz so dick im Geschäft wie mit dem Debüt, zeigten sich die L. A. GUNS eher von ihrer bluesig-rockigen Seite, was in Songs wie „Sleazy Come Easy Go“, „Wheels Of Fire“ oder dem für ihre Verhältnisse geradezu heftigen „Showdown (Riot On Sunset)“ auch heute noch nachvollziehbar ist.  Da diese Neuaufnahmen für diese Wiederveröffentlichung bereits vier Jahre auf dem Buckel haben, jedoch erst 2005 das Licht der Läden erblicken, kann ich mich des Verdachts nicht erwähren, dass Herrn Guns schön langsam aber sicher doch die Moneten ausgehen (obwohl er doch so ein schlaues Kerlchen ist...?! Andi).
Walter
 
 
RAIN – Headshaker (Eigenproduktion)
Das italienische Quintett RAIN treibt in unterschiedlicher Besetzung bereits seit mehr als 20 Jahren sein Unwesen im metallischen Untergrund seiner Heimat. Trotz der Tatsache, dass die Mitglieder der aktuellen Formation wohl kaum mehr als die letzten Jahre innerhalb der Band verbracht haben dürften, scheint sich eine Art historischer Zusammenhang in die Kompositionen eingeschlichen haben. RAIN vollbringen auf vorliegendem Album mehrmals die Gratwanderung zwischen traditionellem Hardrock wie er zu den Ursprüngen der Band wohl aktuell war, typisch NWOBHM-getränkten Gitarrenläufen und schwer teutonisch tönenden Passagen. Auch Sänger Alessandro Tronconi fügt sich mit seiner dezent rauen Stimme recht gut ins Gesamtbild ein, wenn er es auch noch nicht schafft Akzente zu setzen. Dazu bedarf es wohl noch weiterer Jahre, in denen die Fans bei den zahlreichen Gigs der spielfreudigen Italiener aber sicherlich die an den Schluss von „Headshaker“ gestellte Bandhymne „Only For The Rain Crew“ intonieren werden. Eine derartige Hymne komponiert man nicht jeden Tag, weshalb dieser Song als Abschluß auch prima gewählt ist, da man RAIN dadurch auf ewige Zeiten in Erinnerung behalten wird. www.raincrew.com
Walter
 
 
AXIOM - A Moment Of Insanity (Lufilth Records)
Wie unzählige andere Bands auch, stammen AXIOM aus Italien und vermengen gekonnt Elemente aus dem progressiven Metal mit zahlreichen anderen Ingredienzien zu einer interessanten Melange. Das Sextett existiert erst seit knapp einem Jahr und „A Moment Of Insanity“ stellt das Debüt der Herren dar. Dennoch ist der Band eine gewisse Reife anzumerken, was allerdings nicht verwunderlich erscheint, wenn man sich vor Augen führt, dass Lello Acampa (K), Walter Montone (D) und Armando Scala (G) schon längere Zeit mit LANDGUARD aktiv und einigermaßen bekannt geworden sind. Die insgesamt neun Kompositionen verfügen allesamt über eine gewissen Hang zur eher dunkleren Ausführung progressiver Klänge. Ich könnte mir gut vorstellen, dass diesbezüglich neuere Werke aus dem Fundus von PAIN OF SALVATION Pate gestanden haben, was ja nicht gerade die übelste Referenz ist.  Leider geht die Experimentierfreude des Sextetts mitunter ein wenig zu weit. Der Opener und Titeltrack könnte mit seinen allzu modernen, fast schon Rap-mäßigen Gesangspassagen den einen oder anderen Interessenten davon abhalten, sich näher mit dem Album zu beschäftigen. Auch ich war etwas irritiert davon, glücklicherweise belassen es AXIOM aber bei diesem einzigen Experiment in diese Richtung. In Folge kommen viel eher die für progressiven Metal „üblichen Verdächtigen“ wie DREAM THEATER und SYMPHONY X oder die bereits genannten PAIN OF SALVATION zum Vorschein, deren Werke wohl Ehrenplätze in den Archiven der Musiker innehaben dürften.  „A Moment Of Insanity“ ist, mit Ausnahme des „Openers Of Insanity“, zu einem empfehlenswerten Album geworden, das der Band aus den Untiefen des Untergrundes emporzusteigen helfen sollte .
www.axiom-band.com
Walter                                     
 
 
NIGHT RANGER - Tokyo Blitz (Mausoleum/Soulfood)
„ Tokyo Blitz“ kam unter dem Titel „Rock In Japan“ bereits 1999 in die Läden und enthält heute wie damals einen gelungenen Auftritt der Melodic Rocker NIGHT RANGER im Akasaka Blitz zu Tokio aus dem Jahre 1997.  Eben erst ein paar Monate wiedervereinigt und mit „Neverland“ im Handgepäck, offerierten die Herrschaften ihren japanischen Fans an jenem Abend ein Feuerwerk an zündenden Melodien gepaart mit geradezu enthusiastischer Spielfreude. Diese konnte, wie der perfekte Live-Sound beweist, gut festgehalten und auf Silberling gebannt werden. An den Songs von NIGHT RANGER gab es ohnehin noch nie etwas auszusetzen, die Herren wissen, wie der Hase zu laufen hat und verstehen es makellos, mit ihren Instrumenten umzugehen. Da man mit Brad Gillis und Jeff Watson auch zwei gefeierte Gitarrenhelden im Line-Up hat, versteht es sich fast von selbst, dass beide auch intensiv solieren dürfen. Die Songauswahl war logischerweise auf das gerade aktuelle „Neverland“ ausgerichtet, wodurch einige Hits aus dem reichhaltigen Fundus der Amis vermisst werden. Diese Wiederveröffentlichung macht durchaus Sinn, da das Original hierzulande ohnehin nicht gerade einfach zu erhalten ist und NIGHT RANGER in Europa nicht unbedingt zu Stammgästen in den Konzerthallen zu zählen sind.
Walter
 
 

ANGELS IN EXILE - The Book Of Sorrows (Eigenproduktion)

Vielleicht erinnert sich der eine oder andere Fan ja noch an das 1992 veröffentliche selbstbetitelte Demo-Tape einer amerikanischen Band namens ANGELS IN EXILE (Natürlich, Walter. In diesem Moment springen jetzt Abertausende Freaks vor dem Monitor auf und schreien „Jessas, jo, des alte Angels In Exile-Tape...“, Andi). Damals konnten die Amis mit einer gelungenen Mischung aus heftigem Power Metal mit jeder Menge Speed-Anleihen auch bei uns zahlreiche Freunde finden. Zum meiner eigenen Überraschung ist diese Band nach einer jahrelangen Pause wieder aktiv, wobei mit Lionel Sanchez allerdings nur noch ein „Engel“ von damals mit von der Partie ist. Mit „The Book Of Sorrow“, das im Untertitel „Chapter 1: Retribution“ getauft wurde, meldet sich besagter Herr mehr als eindrucksvoll in der Szene zurück. Stilistisch hat sich Lionel allerdings deutlich umorientiert, denn mit der damaligen musikalischen Ausrichtung hat das aktuelle Album kaum etwas gemeinsam. Der Opener „The Last Vampyre“ dröhnt in eher gemächlichen Tempo aus den Boxen und erhält durch Lionel´s Gesang einen sehr grimmigen Anstrich, weshalb ANGELS IN EXILE anno 2005 fast schon Furcht einflößend klingen. Durch sehr viele traditionelle Doom- und Rock-Elemente sowie NWOBHM-Anleihen, denen immer eine gehörige Portion Düsternis hinzugefügt wird, gedeihen die Songs zu einer sehr eigenwilligen, mitunter gar obskur tönenden Melange. Der ursprünglich aus New Mexiko stammende, aber seit langer Zeit in San Francisco beheimatete, Lionel verfügt zudem über eine sehr gewöhnungsbedürftige, raue Stimme, die den Kompositionen ein besonders düsteres Flair verleiht und ANGELS IN EXILE somit zu einer sehr eigenständig klingenden Formation werden lässt.
Kontakt: Angelsinexile1@netscape.net
Walter
                                               
 
SEPTER – Transgressor (Eigenproduktion)
Schon der Opener „Die By The Axe“ macht unmissverständlich klar, dass SEPTER (einen an der Waffel haben, Andi) aus den Vereinigten Staaten druckvollen, pumpenden und mächtigen Power Metal amerikanischer Prägung zum Besten geben. Zweistimmige Gitarrenläufe der Herren Paul Dailey und Hawk, sowie der mittelhohe, aber phasenweise recht raue Gesang von Kevin Truell dominieren diesen Song. Der folgende Titelsong lässt abermals Erinnerungen an längst vergessen geglaubte US-Formationen aus den 80er Jahren aufkommen und besticht in erster Linie durch einen einprägsamen Refrain, in dem Kevin in schwindelerregende Höhen vordringt. In ähnlicher Stilistik geht es weiter, kraftvoll und mit zwingenden Hooks versehen, knallen einem die Songs entgegen. Balladeske Töne werden erst bei der vorletzten Nummer „Slipping Away“ angestimmt, der Rausschmeißer „Last Days“ ist wieder ein Stück US-Power Metal vom Feinsten geworden und setzt den Schlusspunkt eines Albums, das Fanatikern des amerikanischen Metals wie Balsam durch die Ohren flutschen sollte. Zur Band an sich sei noch gesagt, dass es sich bei SEPTER um ein Quintett handelt, das mit „Transgressor“ sein Debüt abgeliefert hat. Der genannte Sänger ist offenbar in der Zwischenzeit nicht mehr mit an Bord, denn SEPTER sind zusammen mit einem neuen Shouter namens Dane McCartney bereits wieder im Studio um ein neues Werk einzuspielen. www.septerband.com
Walter
                                                           
 
BEAUTIFUL ASHES – Same (Eigenproduktion)
Die Kalifornier BEATIFUL ASHES zeigen auf diesem Demo, dass es problemlos möglich ist, unterschiedlichste Stilistiken innerhalb von drei Songs so zu verwursten, dass man meint unterschiedliche Bands vernommen zu haben. Schuld daran ist in erster Linie Sängerin Megan, der es gelingt mit ihrer variablen Stimme von ARCH ENEMY-mäßigen Growls bis hin zu LACUNA COIL-verdächtigen Passagen zu wechseln. Dabei ändert sich allerdings auch die Stimmung des jeweiligen Songteils, weshalb es nicht gerade einfach ist BEAUTIFUL ASHES zu konsumieren. Hat man sich allerdings erst einmal an dieses Quartett und deren eigenwillige, aber sehr interessante  Musik gewöhnt, wird man bei jedem Durchlauf neue Aspekte entdecken, die einem die drei qualitativ gleichwertigen Songs schmecken lassen. Vor allem der Wechsel von Aggression und Atmosphäre macht im Endeffekt die Spannung dieser Scheibe aus. Gespannt sein darf man auch auf das für Sommer angekündigte Debut „Hunter Of Souls“ sein, vor allem hinsichtlich des Ideenreichtums der Amis. www.beautifulashes.com
Walter
 
 

EXILED ON EARTH - Seizure Of Rationality (Eigenproduktion)

Nach einer im Jahr 2002 veröffentlichten Demo-CD namens „Duality Conflicts“ legen die Italiener EXILED ON EARTH mit „Seizure Of Rationality“ noch ein Schäuflein nach. Interessant ist in erster Linie der Stilmix, den uns das Quartett offeriert. So finden sich Einflüsse unterschiedlichster Bands wie DEATH, NEVERMORE, TESTAMENT oder IN FLAMES ebenso auf diesem 3-Tracker, wie eine fette Portion IRON MAIDEN (Stichwort: Gitarrenarbeit). Immer wieder verblüffen die Instrumentalisten mit eingestreuten Soloeskapaden, die aber immer songdienlich wirken und die Scheibe nicht zerfahren klingen lassen. Das Gitarrenduo Alessandro Croce und Tiziano Marcozzi scheint wohl massiv von Herren wie Jeff Loomis oder Chuck Schuldiner beeinflusst worden zu sein, während Basser Gino Palombi offensichtlich in Steve DiGiorgio seinen Meister gefunden haben dürfte. Auch was das Tempo betrifft, lassen die Italiener nichts anbrennen, schon die Eröffnungsnummer „Back Stabbed“ geht ab wie ein Zäpfchen, während die anderen beiden Songs „Forgotten Lore“ und „Taboo Grinder“ nicht ganz so hurtig, aber nicht weniger intensiv oder gar qualitativ minderwertiger rüberkommen. Zu dem ist Tiziano´ s Stimme  über jeden Zweifel erhaben. Der Kerl kann mit klarem, aber dennoch reichlich aggressivem Gesang begeistern. Ihr Labelscouts da draußen, jetzt seid ihr am Zug! www.exiledonearth.com
Walter
                                   
 
UNCHAINED – Same (Sound Riot/Twilight)
Offensichtlich hat das dem Augenschein nach recht jugendliche schwedische Quartett UNCHAINED als IRON MAIDEN-Coverband begonnen. An und für sich ist das weder verwerflich, noch eine Besonderheit in diesem Geschäft. Allerdings haben UNCHAINED beim Komponieren ihrer Songs leider ein wenig darauf vergessen, eine eigene Note in die Songs einzubringen. Im Endeffekt ist die Sache aber auch gar nicht so schlimm, schließlich verfügen die Schweden mit Per Karlsson zumindest über einen eigenständigen Sänger, der nur ganz selten an Bruce Dickinson erinnert. Zudem sind Songs wie „The Analyst“ oder „Ordinary Sinner“ wahre Perlen vor dem Herren, die uns Steve Harris und Co. schon längere Zeit nicht mehr bieten konnten. Es ist also nicht immer eine Tragödie, es den Idolen gleichmachen zu wollen…..www.unchained.se
Walter
 
 
LAST EMPIRE – Same (Eigenproduktion)
Auf dem Cover ist ein Warrior abgebildet, der sich eben im Kampf mit einem Ungeheuer befindet, um die zahlreichen verlorenen Kameraden, die nur noch in Form von Knochen und Schädel existent sind, zu rächen. Welche Art von Musik wird den Hörer wohl erwarten, wenn er die zum Cover gehörende CD in den Schacht schiebt? Na, was wohl? (Deutschsprachiger Arschloch-Aggro-Hip Hop aus Berlin, Andi). Nein, absolut kein „Euro-Metal“, sondern feiner US Metal mit einem Sänger, der es schafft in Höhen, wie sie Warrel Dane zu seiner SANCTUARY-Zeit oder James Rivera in HELSTAR-Glanzzeiten erreicht hatten, vorzudringen, ohne dabei an Kraft und Ausdrucksstärke zu verlieren. Vielleicht klingt es übertrieben, aber meiner Meinung nach hat das Quintett gar das Zeug dazu in die Fußstapfen amerikanischer Helden wie der bereits erwähnten Referenzformationen zu treten. Der Fünfer zeigt sichmusikalisch trotz seiner Jugend bereits sehr ausgereift, variiert das Tempo von heftig bis nahe an den Doom, wobei vor allem das schleppende „Fall From Grace“ zu einer Komposition der Spitzenklasse geworden ist. Die beiden Gitarristen Jason Johansen und Pat Dimartino verstehen es, gnadenlose Duelle abzuliefern, während die Rhythmusfraktion Darius Lindell (D) und David Ford (B) den üppigen Soundteppich im Hintergrund knüpft. Das Sahnehäubchen setzt aber Sänger Brain Allen dieser Scheibe auf, aber ich denke, das hatte ich bereits erwähnt…..(glaub’ auch, Andi). Übrigens ist die Scheibe vor kurzem auch offiziell über Underground Symphony erschienen, was die Suche nach LAST EMPIRE erheblich erleichtern sollte. www.lastempire1.com
Walter
 
 

SIX FEET UNDER – 13 (Metal Blade/NSM)

Nach der Neueinspielung des AC/DC-Klassikers „Back in Black” unter dem Titel „Graveyard Classics 2” haben Chris Barnes und seine Truppe endlich wieder eigenes Material am Start. Auf „13“ dominiert im Gegensatz zu den letzten Veröffentlichungen allerdings weniger der Mid-Tempo-Groove als viel mehr wieder das Tempo, was wohl in erster Linie jene Fanscharen hellhörigen werden lassen wird, denen eben jene Parts in den letzten Jahren ein wenig abgegangen sind. Wer die eher groove-betonte Seite von SIX FEET UNDER bevorzugt, wird aber keineswegs von „13“ enttäuscht sein, denn immer wieder tauchen auch derlei Elemente auf der Scheibe auf. Was die Texte betrifft, hat sich Chris, wie üblich, auch diesmal wieder mit recht deftigen Themen auseinander gesetzt, aber schließlich sind wir hier ja auf keiner Kindergeburtstagsfeier, sondern bei SIX FEET UNDER (...und wo genau liegt da der Unterschied? Andi), denen es mit „13“ abermals gelungen, ist einen fetten Brocken Todesmörtel abzuliefern, was den Status der Band in der Champions League des Death Metal untermauert. www.sfu420.com
Walter
 
 
THE RED DEATH – External Frames Of Reference (Metal Blade/NSM)
Das amerikanische Quintett THE RED DEATH hat sich den Namen bei Edgar Allan Poe ausgeborgt und zollt mit dem Titel „External Frames Of Reference“ offensichtlich der Philosophie Tribut. Musikalisch dagegen zeigen sich die Amis weit weniger feinfühlig, sprich literarisch angehaucht oder gar philosophisch. Derber Metal im Grenzbereich zwischen Thrash Metal moderner Ausführung und Hardcore wird dargeboten. Dazu passend wechselt Sänger Pat Hamblin zwischen dezent schwarzmetallischem Gekeife und todeslastigen Growls. Speziell die Gitarristen bringen dazu noch eine ordentliche Dosis schwedischen Death Metal ins Spiel. Das Tempo ist zumeist verschärft, wenngleich einzelne Parts mächtig schleppend vorgetragen werden. Der „rote Tod“ ist gekommen, um auch die dich in seine Fänge zu bekommen, was mit dieser brachialen Methode auch nicht besonders schwierig für ihn sein sollte…. www.thereddeath.org
Walter
 
 
BORN FROM PAIN – In Love With The End (Metal Blade/NSM)

Vom Ende, auch wenn die Band dieses noch so sehr lieb hat, wie uns der Titel der Scheibe suggerieren möchte, kann bei BORN FROM PAIN keine Rede sein. Viel eher stellt das mittlerweile fünfte Album der Herrschaften eine Art Neubeginn dar, nicht zuletzt deshalb, da mit Metal Blade ein renommiertes Label als Businesspartner gewonnen werden konnte. Durch ihre langjährige Zugehörigkeit zur Szene kann den Niederländern auf keinen Fall „Trendreiterei“ vorgeworfen werden BORN FROM PAIN sind schon seit jeher im Grenzbereich zwischen Hardcore und Metal anzusiedeln. Diesbezüglich sollte dem Quintett der nötige Tribut gezollt werden, schließlich waren sie eine der ersten Formationen auf dem europäischen Kontinent, die mit derartigen Klängen aufwarten konnten.  Besonders gelungen finde ich das mächtige Gebräu dann, wenn der Metal-Einschlag aus der Doom-Ecke kommt. Ein Song wie „The New Hate“ verdeutlicht die Power, die BORN FROM PAIN zu vermitteln wissen, obwohl auch ihre hurtigeren Kompositionen alles andere als kraftlos aus den Boxen dröhnen. www.bornfrompain.com
Walter
 
 
THE RED CHORD - Clients (Metal Blade/NSM)
Diese Band hat das Zeug dazu, sich als Realität gewordener Albtraum sämtlicher Schreiberlinge zu etablieren. Bei eher oberflächlichem Kontakt mit „Clients“ könnte es einem nämlich sehr leicht passieren, die Scheibe mit dem Verdacht auf „musikalisches Chaos“ vorschnell in eine Ecke zu stellen und verstauben zu lassen. Hat man sich aber erst einmal näher mit der Musik dieses amerikanischen Quintetts auseinander gesetzt, offenbaren sich musikalische Feinheiten, die, verpackt in teilweise recht derbe Klänge, jede Menge spieltechnische Feinheiten erkennen lassen. Wer es schafft derart aggressive Kompositionen mit allerlei Finessen, Frickeleien und ähnlichen technischen Verspieltheiten abzuliefern, muss schon ein begnadeter Musiker sein. Die Jungs von THE RED CHORD zählen definitiv zu Könnern an ihren Instrumenten, dazu bedarf es keines weiteren Kommentars. Wer sich vorstellen kann, wie Hardcore gepaart mit Jazz-lastigen Breaks im Verbund mit technischem Todesmörtel und eingestreuten Grindcore-Attacken klingt und diese ominöse, aber sehr originelle Melange zu schätzen weiß, ist hier genau richtig. www.theredchord.com
Walter
 
 
POWERWOLF – Return In Bloodred (Metal Blade/NSM)
Die Mär vom aus Rumänien stammenden Sänger Attila Dorn, der per Zufall in seiner Stammkneipe auf die Brüder Greywolf getroffen ist und beschloss, sich fortan deren Band als Sänger anzuschließen, finde ich recht originell. Eben so unterhaltsam wie das „Konzept“ hinter der Formation finde ich auch die Musik dieses Quintetts. Schon der Opener „Mr. Sinister“ zeigt deutlich, dass man sich an den verschiedensten Größen der Szene orientiert und es schafft aus allen Einflussquellen das Beste für die eigene Formation herauszufiltern um eine eigenständige, beeindruckende unoriginelle Mischung abzuliefern. Von BLACK SABBATH über MERCYFUL FATE bis hin zum amerikanischen, stadiontauglichen Hardrock reichen die Querverweise, die auf dieser Scheibe zu vernehmen sind. POWERWOLF haben mit „Return In Bloodred“ eines der unterhaltsamsten Alben, das in letzten Monaten veröffentlicht worden ist abgeliefert. Holt Euch dies Scheibe, bevor Euch der POWERWOLF verschlingt (*zitter* Andi). www.powerwolf.net
Walter
 
 
LOSA – The Perfect Moment (Metal Blade/NSM)
Manche Bands machen es dem Rezensenten wahrlich nicht einfach (manche Rezensenten dem Korrektur-Leser auch nicht, Andi), deren Musik zu beschreiben. Aber das ist auch gut so, denn gerade das macht ja den Spaß an dieser Tätigkeit aus. LOSA, ein aus Texas stammendes Quintett, verwurstet nicht nur Death Metal und Hardcore-Elemente in den Songs, sondern kann, so quasi „nebenbei“, auch noch mit zahlreichen anderen Passagen aufwarten. Mitunter erklingen moderne Thrash Metal-Elemente, die derart wahnwitzig vorgetragen werden, dass man meint STRAPPING YOUNG LAD hätten dafür Pate gestanden. Andererseits lassen LOSA auch eine satte Portion Melancholie in die Songs einfließen, was sich angenehm auf den Hörgenuss auswirkt und ein wenig zur Beruhigung der Lauschlappen beiträgt. Völlig unvorbereitet packen die Amis jedoch unmittelbar danach wieder die akustische Keule aus, um musikalische Ohrfeige zu verteilen (bitte... Andi). Für „Hit-Singles“ oder ähnliche Angelegenheiten sind LOSA bestimmt nicht prädestiniert, sehr wohl aber um den Zuhörer nach jeden Durchlauf verstört und irritiert zu hinterlassen, damit dieser das zwingende Bedürfnis verspürt sich „The Perfect Moment“ gleich noch mal anzuhören. www.losa.nu
Walter
 
 
MESMERIZE – Stainless (Dragonheart/NSM)

Das italienische Quintett MESMERIZE hat zuletzt im Jahre 2002 durch die Veröffentlichung einer Doppel-EP aufhorchen lassen auf der neben Eigenkompositionen auch einige gelungene Coverversionen zu bestaunen waren. Das eigene Material der Herrschaften war ebenfalls noch nie von schlechter Qualität, ein Umstand der sich auf dem aktuellen Silberteller „Stainless“ fortsetzt. Zwar besteht der Großteil der Kompositionen aus eher unspektakulärem, melodiösem Up-Tempo-Metal, doch dazu gesellen sich immer wieder interessante Einsprengsel durch Geigen, die einen „Speedy“ wie „Windchaser“ zu einer sehr gelungenen Nummer machen, die im Endeffekt ein wenig nach „SKYCLAD light“ klingt. Gerade diese unerwarteten Momente machen „Stainless“ spannend. Darauf sollte beim Komponieren in Zukunft noch ein wenig mehr Augenmerk gelegt werden um die Erfolgsleiter weiter nach oben erklimmen zu können. Mit „Stainless“ sollte es aber zumindest einigermaßen bergauf gehen, da es in diesem Segment weit weniger originelle Formationen gibt, die unberechtigterweise wesentlich bekannter sind als MESMERIZE.
www.mesmerize.it
Walter
 
 
GJALLARHORN – Nordheim (Dragonheart/NSM)
Wer beim letztjährigen „Bang Your Head“-Festival den Club-Gig von DOOMSWORD miterlebt hat, dem wird noch in Erinnerung sein, dass die Italiener jenen Auftritt ihrem Idol Quorthon gewidet hatten. BATHORY werden wohl auf ewige Zeiten die Referenzformation für Viking Metal bleiben, daran wird sich auch in zig Jahren nichts ändern.  GJALLARHORN, eine neue Band, an der auch zwei DOOMSWORD-Musiker mitwirken, sind noch deutlicher als „Tribute to BATHORY“ zu verstehen, als es DOOMSWORD ohnehin schon sind. Die Ausrichtung von „Nordheim“ ist somit musikalisch wie lyrisch eindeutig festgelegt. Immer wieder versuchen sich die Italiener an Kompositionen, die jenen ihres Vorbildes nicht unähnlich klingen, ohne dabei allerdings deren Intensität zu erreichen. Mit dem an den Schluss gestellten „200 Years Of Fury“ sind GJALLARHORN allerdings schon recht nahe dran, weshalb auch zu hoffen ist, dass es nicht bei diesem einzigen Album bleiben wird. Für ein Debüt geht „Nordheim“ in Ordnung, zur Klasse des Originals fehlt aber noch Einiges.
Walter
 
 
GOREROTTED – A New Dawn For The Dead (Metal Blade/NSM)
Einiges geändert hat sich im Lager von GOREROTTED. Seit dem Ausstieg des Vokalisten namens Mr. Gore scheint sich der illustre Haufen stilistisch ein wenig umorientiert zu haben. Die auf dem Vorgänger „Only Tools And Corpses“ noch zur Genüge vorhandenen derben Grindcore-Passagen dürften der Vergangenheit angehören. Trotz immer noch heftigster Vokalakrobatik aus dieser Richtung dominiert auf „A New Dawn For The Dead“ der donnernde Groove, weshalb GOREROTTED auch für Anhänger eher gemäßigter Klänge zugänglicher geworden sein sollte. Generell fällt an der Scheibe auch noch eine Art rotzige Rock-Attitüde auf, die mich ein wenig an PUNGENT STENCH erinnert. Die gemeinsame Tournee scheint da wohl ihre Spuren hinterlassen zu haben. Speziell hervorheben möchte ich die Songs  „Nervous Gibbering Neck“ und „Selection And Dissection Of Parts For Resurrection“ , die reichlich mächtig schleppend aus den Boxen dröhnen, was besagten Songs weiter an Intensität verleiht und mich darin bestätigt, dass „A New Dawn For The Dead“ GOREROTTED verträglicher für den Konsument macht als je zuvor. www.deadagain.fsnet.co.uk
Walter



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