CDs
JUNI 2005
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METALLY INSANE - Rock Until We Fall (Eigenproduktion)
Auch wenn auf vorliegendem Silberling lediglich ein Song verewigt wurde, sollte das Projekt mit dem Namen METALLY INSANE Erwähnung finden. Beeindruckend an besagter CD ist nämlich, dass es Initiator und Komponist Chrisafis Tantanozis, seines Zeichens Drummer und Mastermind der griechischen Power Metaller von CRYSTAL TEARS, gelungen ist mehr als 25 Musiker aus seiner Heimat zum Mitmachen zu motivieren. Der melodiöse und hymnische Song „Rock Until We Fall“ ist als solcher schon als gelungen zu betrachten, die im Stile großer Kollaborationen wie dem seinerzeit von Ronnie James DIO ins Leben gerufene HEAR`N `AID-Projekt durchgezogene Umsetzung, macht die Sache aber noch interessanter. Insgesamt acht Vokalisten teilen sich die Arbeit am Mikro, während sieben Gitarristen ihre Soli abliefern durften. In wiefern der Zusammenhalt in der griechischen Szene generell gegeben ist, vermag ich nicht zu beurteilen, METALLY INSANE könnte jedenfalls international als Zeichen für eventuelle Aktivitäten betrachtet werden, um in Zukunft wieder ein wenig „zusammenzurücken“ und aufkommenden Neid oder Missgunst außen vor zu lassen. Chrisafis ist im Moment auch dabei CRYSTAL TEARS wieder neues Leben einzuhauchen. Wollen wir hoffen, dass es ihm gelingen kann motivierte Musiker zu finden, um auch weiterhin als Teil unserer Szene feine Scheibletten abliefern zu können. www.crystal-tears.com
Walter
 
 
RAZOR WIRE SHRINE - Going Deaf For A Living (PMM)
Nicht unbedingt Metal-kompatibel, aber nicht minder interessant, da musikalisch auf allerhöchstem Niveau und für Freunde des Instrumentalrocks ein gefundenes Fressen, ist „Going Deaf For A Living“, das Debüt eines amerikanischen Trios namens RAZOR WIRE SHINE. Hinter diesem Namen verbergen sich die Gebrüder Chris (G,B) und Brett (D) Rodler, die schon durch ihre Veröffentlichungen mit MYTHOLOGIC, LEGER DE MAIN und GRATTO einigermaßen Aufsehen erregen konnten. Unterstützt werden sie auf vorliegendem Album von einem weiteren Gitarristen namens Mike Ohm. Auf „Going Deaf For A Living“ zeigt sich das Trio sehr frickelfreudig, aber auch mit deutlichem Hang zum Jazz/Fusion-Sound. Musiker unter den Konsumenten werden wohl in Anbetracht der gebotenen Leistung das Haupt gen Himmel wenden, um im Abendgebet fortan auch zu erwähnen, dass es schon nett wäre ähnlich famos musizieren zu können. Der „Normalverbraucher“ wird wohl am Ehesten mit deutlich nach RUSH und DREAM THEATER tönenden Prog-Komposititonen „Crackling Dementia“ oder „Thought Residue“ warm werden. Eine Scheibe wie diese bedarf natürlich auch der entsprechenden Muse, „Nebenbei“-Musikkonsumenten können sich RAZOR WIRE SHINE daher getrost ersparen, dem Rest sei zumindest ein Testdurchlauf empfohlen. www.pmm-music.net
Walter
 
 
ANGTORIA - Unofficial Demo 2004 (Eigenproduktion)
Trotz der Tatsache, dass ANGTORIA aus Norwegen stammen, einen Dame am Mikro haben und grob dem Gothic Metal zuzuordnen sind, darf auch der Skeptiker getrost weiter lesen. Die Bandgründer Chris  und Tommy Rehn haben es nämlich geschafft, mit den vorliegenden fünf selbst produzierten Stücken ein eigenständig klingendes Werk abzuliefern, das selten zuvor im Gothic Metal gehörte Einflüsse innehat. Vor allem Tommy´s Gitarre sei diesbezüglich erwähnt, der Knabe kann seine RAINBOW-inspirierte Vergangenheit bei MOAHNI MOAHNA nicht verleugnen und bringt diesen traditionellen Einfluss auch bei ANGTORIA ein. Dazu gesellt sich  die wahrlich schöne Stimme von Sarah Jezebel Deva (bekannt durch ihre Arbeit bei Bands wie CRADLE OF FILTH, THERION und MORTIIS), die nicht opernmäßig klingt, sondern ihre Natürlichkeit trotz eines recht variablen Spektrums beibehält. Dazu kommt noch eine wahrlich feine Produktion bei der sämtliche Nuancen perfekt zum Ausdruck kommen. Ich denke, man wird von ANGTORIA schon sehr bald auch in anderen Medien zu hören bekommen, denn in Anbetracht der Tatsache, dass es Bands wie WITHIN TEMPTATION sogar bei uns bis in die Charts geschafft haben, sollte ein Plattendeal für ANGTORIA wohl nur eine Frage der Zeit sein. www.angtoria.com
Walter
 
 
LORDS OF DECADENCE - Cognitive Note of Discord (Scarlet/Point)
Die Bandgründung der in diesen unseren heiligen Hallen längst nicht mehr unbekannten LORDS OF DECADENCE erfolgte offiziell zwar erst 2000, doch zumindest erste Vorformen sollten bereits Jahre zuvor existiert haben, lernten sich Norbert Leitner (G,V) und Andreas Tuma (B,V) bereits im zarten Alter von fünf Jahren kennen. Nachdem in ihrer Heimat Wien zahlreiche Gigs absolviert werden konnten und man auch erfolgreich bei diversen Bandwettbewerben am Start war, krallten sich Scarlet Records nun diese Perle, um fortan die geschäftlichen Belange des Quartetts zu lenken. Der Hintergedanke des „großen Geschäftes“ ist dem Label nicht zu verdenken, mit ihrer wohldosierten Melange aus modernen Sounds in der Schnittmenge von IN FLAMES, CHILDREN OF BOOM oder älteren SOILWORK könnte es den „LORDS“ auch durchaus gelingen, international zu reüssieren. Nicht zu verachten sind auch zahlreiche Einsprengsel aus dem klassischen Thrash Metal, die sich positiv auf den Sound ausgewirkt haben. Jede Wette, dass in den bandeigenen Plattenregalen auch FORBIDDEN und TESTAMENT zu finden sind. Dazu kommen auch noch einige Querverweise in Richtung traditioneller Metal im Stile der „Eisernen Jungfer“, die immer wieder für Abwechslung sorgen. Der Grundstein für eine international beachtenswerte Karriere ist gelegt, diesen gilt es nun auszubauen. Es wäre auch schön langsam an der Zeit, dass eine einheimische Band international für Furore sorgen könnte. www.lordsofdecadence.com
Walter
 
 
BIOMECHANICAL - The Empires Of the Worlds (Earache/SPV)
Bislang eher nur eingefleischten Underground-Freaks ein Begriff, haben es die britischen Metaller BIOMECHANICAL geschafft endlich ein Label zu finden, von dem man annehmen sollte, dass es ausreichend Arbeit in die Band investiert. Bemerkenswert an „The World Of The Empires“ ist von Beginn an der Druck, der auf den Zuhörer ausgeübt wird. Die Gitarrenattacken erinnern an selige „Painkiller“ oder „Cowboys From Hell“-Zeiten und bilden eine mehr als nur solide Basis. Dazu gesellt sich eine nicht minder brutale, aber immer ungemein präzise agierende Rhythmusfraktion, die ebenso ihr Scherflein zum Gelingen des Albums beträgt. In weiterer Folge kommen noch abgefahrene Keyboardklänge in bester skandinavischer Machart und einige elektronische Einsprengsel dazu.  Mit John K haben BIOMECHANICAL einen Sänger in ihren Reihen, der sowohl mit brutalem, thrash-mäßigen Gesang überzeugen kann, wie auch mit eher gemäßigten Gesängen, die mitunter gar in Höhen eines Warrel Dane reichen. John K? Ja, genau jener, der auch bei BALANCE OF POWER das Mikro schwang, allerdings zugunsten von BIOMECHANICAL diesen Job vor kurzer Zeit sausen hat lassen. An den Kompositionen fällt neben der bereits erwähnten druckvollen Ausführung auch noch eine gewisse Affinität zu dezenter Orchestrierung auf, die sich gut ins Gesamtbild einfügen kann und  zu keiner Zeit im Donnersound unterzugehen droht, ebenso ist die offensichtliche Vorliebe der Engländer für düstere Soundtracks und fein arrangierte, wahnwitzige Solopassagen über die gesamte Spielzeit zu erkennen. BIOMECHANICAL haben es verstanden die erwähnten mannigfaltigen Einflüsse zu einer homogenen Melange zu verarbeiten, weshalb „The Empires Of The World“ hinkünftig auch als Referenzwerk des modernen, kraftvollen Metals bezeichnet werden sollte! www.biomechanical.co.uk
Walter
 
 
ALTERED AEON – Dispiritism (Black Lotus/Soulfood)

Schwedische Tage und Nächte scheinen doch um einiges länger zu dauern als anderswo auf dieser Welt. Eine andere Erklärung habe ich nicht mehr dafür, wie es Musiker aus jener Region sonst schaffen könnten, uns nahezu pausenlos neue Projekte zu präsentieren. Die Herren Per Nilsson (G) und Henrik Ohlsson (D) hatten erst vor kurzer Zeit mit SCAR SYMMETRY und dem Debüt „Symmetric in Design“ die Ehre in die Schlagzeilen der Metal-Welt zu geraten. Doch anscheinend ist das nicht ausreichend, weshalb sie nun unter dem Banner ALTERED AEON zusammen mit AZOTIC REIGN-Sänger Kjell Andersson, Anders Hedlund (B, zusammen mit Henrik auch bei THEORY IN PRACTICE aktiv) und Nicklas Rehn (G) ein Debut namens „Dispiritism“ auf die Welt loslassen. Initiatoren der Sache waren Henrik und Kjell, die 2001 unter dem Namen THRAWN den Grundstein für ALTERED AEON und vorliegendes Album legten. ALTERED AEON kredenzen uns eine anbetungswürdige Mischung aus abgefahrenen, brutalen und technisch höchst anspruchsvollen Stücken, die aber nie zu sehr in Frickeleien ausarten. Neben den sehr Thrash Metal-lastigen Riffs dürfen ab und zu auch Keyboards bestaunt werden, die allerdings deutlich in der Unterzahl sind und wahrlich nur zur Untermalung dienen. Von den Songaufbauten her erinnern ALTERED AEON weniger an Bands ihrer Heimat, sondern scheinen dazu bereit zu sein das Vermächtnis von Chuck Schuldiner anzutreten. In brutalen Kompositionen wie dem Opener „Dispirited Chambers“ kann der DEATH-Einfluss nicht verleugnet werden. Allerdings muss bei allem Respekt vor einer Legende zugegeben werden, dass Kjell über einen wesentlich kräftigeren, ausdrucksstärkeren Gesang verfügt als er Chuck jemals eigen war. Bei weniger brachialen Kompositionen, die aber nicht unwesentlich weniger technischer ausgefallen sind, meint man dagegen US-amerikanische Techno Thrash–Helden vernehmen zu können, wobei auch hier Kjell´s Stimme einen angenehmen Kontrapunkt setzen kann. Nicht vergessen, da für den üppigen Sound der Scheibe verantwortlich und somit zuständig für die druckvolle Umsetzung der recht filigran wirkenden technischen Songs, sollte man auch Jonas Kjellgren, der mit seinem Black Lounge Studio schön langsam aber sicher mit zu den Top-Adressen in Europa zu zählen ist und der wohl ebenfalls zu jenen Schweden zu zählen ist, die es schaffen ohne Schlaf auszukommen. Oder funktioniert Zeitrechnung in Skandinavien tatsächlich anders? www.alteredaeon.cjb.net
Walter
 
 
STRIKELIGHT – Same (Eat Metal Records)
Schon das in Nörgler-Kreisen wahrscheinlich eher belächelte Cover deutet unmissverständlich darauf hin, was den Hörer auf den insgesamt neun Kompositionen des selbstbetitelten Debüts des griechischen Quintetts STRIKELIGHT erwartet. Schwer in den 80er Jahren verwurzelt, knallen uns die Hellenen traditionellen, NWOBHM-getünchten Metal um die Ohren, dass es eine wahre Wonne ist, den Herrschaften zuzuhören. Vor allem das  schwer MAIDEN-inspiriert wirkende Gitarrenduo Nikos Papakostas und George Hararis macht klar, woher der Wind weht. Mit einer melodiösen, von zweistimmigen Gitarrenläufen geprägten Instrumentalnummer wie „Born By Fire“ ein Album zu eröffnen ist wohl ebenso gewagt, wie bereits erwähntes Cover. Sänger George Stavropoulos weiß zudem mit seiner melodiösen Stimme zu gefallen und lässt STRIKELIGHT sowohl in Up-Tempo-Nummern wie „Fake Beliefs“ ebenso überzeugend klingen, wie auch in gefühlsbetonten Momenten. Die „Quotenballade“ dieser Scheibe wurde „Undying Love“ genannt, wobei der Titel durchaus programmatisch verstanden werden darf. Liebhaber der NWOBHM werden sich auch in diese Griechen unsterblich verlieben. www.strikelight.net
Walter
 
 
THOU ART LORD - Orgia Daemonicum (Black Lotus/Soulfod)
Was vor über zehn Jahren von den Herren Sakis (G,V; ROTTING CHRIST) und The Magus (B,V; NECROMANTIA) unter dem Namen THOU ART LORD als Nebenprojekt zur Huldigung alter Helden wie POSSESSED, SLAYER oder VENOM ins Leben gerufen wurde und nach der Veröffentlichung zweier Singles und ebenso vieler vollständiger Alben mangels kreativer Freiräume von 1996 bis 2002 auf Eis gelegt wurde, darf 2005 wieder aufs Neue beklatscht werden. Mit „Orgia Daemonicum“ steht demnächst das neueste Opus des Duos, das unter tatkräftiger Mithilfe von ROTTING CHRIST-Drummer Themis entstanden ist, in den Läden. THOU ART LORD scheren sich noch immer kein bisschen darum, ob und in welcher Form Melodien die Fans erfreuen könnten. Ungehobelt und teilweise recht primitiv holzen die Herrschaften durch das Unterholz und klingen dabei genauso derb wie ihre Vorbilder. Die Mischung aus einfachem Thrash, satanischem Black und rumpelndem Death Metal der Frühphase jenes Genres verliert auch nach der langen Schaffenspause nicht seine Wirkung. Zudem wissen die Griechen offenbar wer die wahren Helden dieser Art von Musik waren. So erhalten die meiner Meinung nach auf ewige Zeiten unterbewerteten Briten ONSLAUGHT in Form einer gelungenen Coverversion von „Power From Hell“ zumindest eine kleine Hommage. Eine solche sollte auch Timo Wuerz zuteil werden, der für das Artwork verantwortlich war, das geradezu danach verlangt auch in größerem Format, wie einem Vinyl-Cover, veröffentlicht zu werden. www.thouartlord.tk
Walter
 
 
FALCONER - Grime vs. Grandeur (Metal Blade/NSM)
FALCONER scheinen sich schon seit ihrer letzten Veröffentlichung „The Sceptre Of Deception“ in einer regelrechten „Umbauphase“ zu befinden. Mit dem mittlerweile nicht mehr ganz so neuen Sänger Kristoffer Göbel zeigt sich das schwedische Quintett auch auf ihrem neuesten Werk einen weiteren Schritt davon entfernt, wofür die Band zu Beginn ihrer Karriere gefeiert wurde. Auf „Grime Vs. Grandeur“ wurde der Weg vom mittelalterlich inspirierten hin zum eher traditionell ausgerichteten Heavy Metal konsequent fortgesetzt. Mitunter kommen FALCONER anno 2005 in fast schon HAMMERFALL-kompatiblem Gewand daher, wobei diese Variante gar nicht schlecht zu FALCONER passt. Vor allem der Gesang scheint für eher geradliniges Material prädestiniert zu sein, wodurch auch die stilistische Umorientierung der Formation nachvollziehbar erscheint. Vielleicht werden eingeschworene Fanatiker der Band damit nur sehr schwer leben können, aber allzu weit entfernt haben sich die Schweden von ihrem ureigenen Stil ja ohnehin nicht. Außerdem muss den Schweden attestiert werden im Laufe der Zeit ein geradezu phänomenales Gespür für Melodien entwickelt zu haben, was sich in todsicheren „Hits“ wie „Emotional Skies“, „I Refuse“ oder „Power“ nachvollziehen lässt.  „Grime Vs. Grandeur“ wird wohl, wie bereits angedeutet, die FALCONER-Fans mit unterschiedlichen Meinungen zurücklassen.  Ein gewisses Maß an künstlerischer Freiheit sollte allerdings jedem Musiker bedenkenlos gewährt werden, denn von „Stilbruch“ oder dergleichen kann hier keine Rede sein. www.falconermusic.com
Walter
 
 
JACOBS DREAM - Drama Of The Ages (Metal Blade/SPV)
Seit der Veröffentlichung von „Theater Of War“ (2001) und den daran anschließenden Auftritten ist es eigenartig still geworden um die Amis von JACOBS DREAM. Erst jetzt ist das quasi runderneuerte, wieder erstarkte Quintett aus Columbus, Ohio zurück um uns mit ihrem prachtvollen Power Metal auf ein Neues zu erfreuen. Neben John Berry (G) und James Evans (B) besteht das Line-Up 2005 aus einem neuen Sänger namens Chaz Bond sowie Gary Holtzman (D) und Jon Noble (G).  Großartige Veränderungen in der Musik sind an und für sich nicht auszumachen, sehr wohl aber was den Gesang betrifft. Während David Taylor in der Vergangenheit mit seiner recht hohen Stimme Akzente zu setzen wusste und diesbezüglich an charismatische Gesangsakrobaten vom Schlage eines John Arch erinnerte, klingt Chaz Bond wesentlich vollmundiger, ein wenig rauer und auch tiefer. Chaz verfügt nicht nur über eine variablere Stimme als sein Vorgänger, er versteht es zudem auch blendend unterschiedliche Phrasierungen in die Songs zu integrieren und versprüht manchmal gar die Intensität eines Eric Clayton. Auch vereinzelt eingestreute Growls fügen sich passend ins Gesamtbild ein und passen zur jeweiligen Stimmung. Wie schon erwähnt, bleiben JACOBS DREAM musikalisch aber ihrer ureigenen Stilistik treu. So gibt es auch auf „Drama Of The Ages“ neben US-Power Metal –Hymnen wie beispielsweise dem Titelsong, der auch als Opener fungiert, die obligatorischen MAIDEN-Rhytmusläufe und Gitarrenattacken. Insgesamt erscheinen JACOBS DREAM aber eine Spur düsterer geworden zu sein, was mit dem Gesang perfekt harmoniert und dem Album eine dezent düstere Atmosphäre verleiht. Für Abwechslungsreichtum ist ebenfalls gesorgt, so zeigen sich die Amis in „Third Way“ von ihrer heftigsten Seite. Der Song kann fast als Thrash Metal durchgehen, verfügt aber über einen extrem melodiösen Refrain. Der „offizielle“ Abschluss in Form der gelungenen Hymne „At The Gates“ sowie ein instrumentaler „Hidden Track“ runden dieses gelungene Werk ab und lassen die Fans der Band innigst darauf hoffen, dass dieses Line-Up längerfristig zusammen sein wird, um nicht wieder einmal eine derart lange Durststrecke ertragen zu müssen. www.truemetal.org/jacobsdream/
Walter



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