Was ein geübter Wiener Vorstadt-Zyniker im Blut hat, hat er auch im Blues: das leidenschaftliche Aufbegehren gegen die Weltherrschaft der Heuchelei, Gier und Dummheit.
Heli Deinboeks bitterböse Dialektkunst gehört für viele seiner Anhänger eigentlich ins Film-Genre, denn jeder seiner Songs löst gewaltige Bilderwelten aus: bedrohlich, amüsant, sanft ironisch bis zum Gefrierschock.
Apropos Eis: mit der Bandshow zur neuen CD tritt Heli Deinboek jetzt gegen das allgegenwärtige coole Getue unserer Tage an. Und das trotzdem an einem garantiert heißblütigen Rhythm ´n Blues Abend.
Heli Deinboek (Texte, g, voc)
Oliver Jung (keyboards)
Paul Reschenhofer (g)
Karl Takats (sax)
Robert Pistracher (b)
Christian Rabitsch (dr) http://www.helideinboek.at/
MANUEL NORMAL + Superjazzbatterie
Nach der grandiosen „frontal-Trakto(u)r“, welche die Herren sogar am Hamburger Hurricane Festival, bei MTV´s Rock am Ring oder am legendären Wiener Donauinselfest halt machen ließ, einigen Preisverleihungen, Nominierungen und Selbstbeweihräucherungen wichsen uns Manuel Normal und seine Superjazzbatterie endlich wieder neue Dialektsongs um die Ohren. Die drei Allroundmusiker formulieren dabei neben mitunter so brachialer wie berechtigter Kritik verblüffende Perspektiven und können bei aller Lust an der Reibung auch ganz weich sein. So macht normal sein wieder Sinn! Devise: grooven kommen! Ein Stillstehen geht sich nämlich nicht aus, wenn lustvoll die maximale Sound-Schnittmenge aus klassischem „Rock“ und HipHop à la Beastie Boys ermittelt wird und dazu in wunderbarstem Oberösterreichisch die richtigen Dinge rein gehämmert werden: „stö di ned so bled, du bewegts di jo gor ned.“ Hirn und Arsch lüften hat bekanntlich noch nie geschadet.